Same same but different: Wir getpressis teilen eine Vision – und sind gleichzeitig ein bunter Haufen, der sich nicht immer einig ist. Das kann für Reibung sorgen, noch mehr aber für fruchtbaren Austausch und Kreativität. Lieben wir.
Am heutigen Team Thursday stellen wir euch wieder drei Teammitglieder im Interview vor: Melissa, Amelie und Natalie.
Sie sind nicht die mit den fancy Jobtiteln, sondern die Menschen hinter dem PR-Alltag bei getpress: Teamlead & Senior PR Managerin, People & Culture Managerin und PR Managerin. Im Interview mit fünf Fragen teilen sie Learnings, kleine (und größere) Aha-Momente und verraten, warum Vertrauen manchmal wichtiger ist als Kontrolle, Fortschrittsanzeigen nicht zu trauen ist – und weshalb ein Pinguin ziemlich gut zu getpress passt.
Lest selbst.
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[sie/ihr]
Rolle: Teamlead & Senior PR Manager
Deine Arbeitsweise als Emoji: 🤹🤓✨
Dein Hidden Talent: (angeblich keins – aber ihr Team sagt: optimistischer Einfallsreichtum)
Lieblings-Lunch: Irgendwas mit Salat
getpress in drei Worten: “immer was los” oder “schnell, smart, mutig”
Chief Insight-to-Impact Officer
Mein größter Meilenstein war definitiv der Schritt in die Teamlead-Rolle. Auf einmal nicht mehr nur für meine eigenen Ergebnisse verantwortlich zu sein, war scary, aber hat mir auch gezeigt, was in mir und den Leuten in meinem steckt. Ich bin so stolz, dass ich in den bisher 2 Jahren wirklich starke Kundenbeziehungen aufbauen konnte und ein Team mitentwickelt habe, das jeden Tag über sich hinauswächst.
Mein größter Fail war wahrscheinlich, dass ich meinem Team am Anfang nicht genug zugetraut habe. Aus lauter Verantwortungsgefühl habe ich vieles selbst übernommen, statt loszulassen und darauf zu vertrauen, dass jede*r in meinem Team absolut fähig ist.
Was ich daraus gelernt habe? Vertrauen schlägt Kontrolle. Und dass meine Rolle nicht darin besteht, alles selbst zu machen, sondern den Rahmen zu schaffen, in dem andere wachsen können. Heute bin ich viel mehr im Sparring, statt alles selbst zu übernehmen und das macht uns alle besser.
Ich bin überzeugt, dass PR trotz – oder gerade wegen – des technologischen Wandels menschlicher wird. Effizienzgewinne, Automatisierung, KI-Tools… all das ist großartig und wird bleiben. Aber das, was wirklich den Unterschied macht, lässt sich nicht automatisieren: zwischen den Zeilen lesen, Beziehungen aufbauen, Zusammenhänge verstehen, Entscheidungen einordnen und Risiken realistisch einschätzen.
Diese zwischenmenschliche Intelligenz ist für mich einer der wichtigsten Skills in der PR – jetzt und in Zukunft. Und genau dazu möchte ich meinen Beitrag leisten: mich selbst darin weiterentwickeln, dieses Mindset ins Team tragen und zeigen, dass PR am Ende immer ein People’s Game bleibt.
Ich würde sagen die Lerche. Als Early Bird bin ich dann am produktivsten, wenn der Großteil der getpressis noch den ersten Kaffee trinkt. Ich bringe positive Energie ins Team und beobachte wachsam aus der Vogelperspektive.
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[sie/ihr]
Rolle: People & Culture Manager
Deine Arbeitsweise als Emoji: 🦉 🏃♀️ 🐝
Dein Hidden Talent: Basteln, bin überraschend gut geworden
Lieblings-Lunch: Gyoza
getpress in drei Worten: schnell, spontan, freundschaftlich
Talent-Event-Feedback-Fun-Interview-Meeting Officer
Ich glaube, mein Wechsel von Werkstudentin zu Vollzeit. Das war ein ganz anderes Gefühl von Selbstverantwortung – auch eine Herausforderung, weil es irgendwie ernster wurde und gleichzeitig einen riesigen Entwicklungsschub mit sich gebracht hat. In der doppelten Zeit lernt man auch doppelt so schnell.
Allerdings sehe ich mit jedem Jahr, das vergeht und auf das man zurückblicken kann, einen neuen Meilenstein – und habe ihn im Laufe des Jahres gar nicht als solchen wahrgenommen. Life’s a process.
Ich glaube, meine größten Fails hat niemand so richtig mitbekommen, weil ich sie immer schnell wieder hinbiegen konnte. Bei meinem letzten habe ich unser ATS ungewollt gekündigt. Learning: Vertrau der Fortschrittsanzeige niemals. (Ich dachte, ich müsste nochmal final bestätigen – und wollte eigentlich nur schnüffeln, wie das aussähe.) Well… hab’s aber unter einer Minute wieder reaktiviert. Huch.
Mutige Leute. Ich weiß, es verändert sich gerade sehr viel und das macht manchmal auch ein mulmiges Gefühl. Aber ich finde, wir haben echt super starke und smarte Leute im Team – und viele davon habe ich über den Bewerbungsprozess begleitet. Den Beitrag will ich gerne weiter leisten. :)
Ich glaube, ich wäre ein Seeotter. Fürsorglich, optimistisch, verspielt, kreativ und sozial. Sehr energiegeladen – aber auch pragmatisch und schnell lernend
[sie/ihr]
Rolle: PR Managerin
Deine Arbeitsweise als Emoji: 💡🆘✍🏼👩🏽💻
Dein Hidden Talent: Sprachen – auch wenn das etwas Basic klingt
Lieblings-Lunch: Pad-Thai
getpress in drei Worten: jung, trendy, digital
Operational Firefighter & Good-Vibes-Managerin
Zu Beginn meiner Zeit bei getpress habe ich öfter an mir gezweifelt und mich gefragt: „Kann ich das wirklich? Werde ich alle zufriedenstellen können?“ – Heute gehe ich mit der inneren Haltung hinein: Ich kann das. Und auch gut.
Zu erleben, wie viel Vertrauen und Wertschätzung ich aber auch von meinem Team und Kund*innen bekomme, fühlt sich wie eine richtig große Umarmung an – und ist mein ganz persönlicher Meilenstein.
Ehrlich gesagt war es weniger ein einzelner Fail als vielmehr ein Muster, aus dem ich lernen musste. Als People Pleaserin – und da fühlen sich wahrscheinlich einige angesprochen – fällt es mir extrem schwer, Aufgaben abzugeben oder Nein zu sagen, wenn mich andere um Unterstützung bitten.
Dadurch habe ich immer wieder Aufgaben übernommen, die zeitlich eigentlich überhaupt nicht in meinen Kalender gepasst haben. Ich war innerlich gestresst und das Gefühl, niemandem mehr gerecht zu werden, hat sich breit gemacht.
Ich musste lernen, dass es vollkommen in Ordnung ist, Nein zu sagen, Aufgaben abzugeben und nicht auf jede Anfrage direkt mit Ja zu antworten. Und das ist kein Egoismus, wie ich immer dachte, sondern gesunder Selbstschutz. :)
Wenn ich heute die Zeitung aufschlage, den Fernseher einschalte oder durch meinen Feed scrolle, sehe ich vor allem negative Schlagzeilen. Es schleicht sich das Gefühl ein, dass die Welt jeden Tag ein Stück mehr aus den Fugen gerät – zumindest ist es bei mir so. Heute, mehr denn je, braucht die Branche mehr Menschen, die mutig sind und gegensteuern.
Und genau dabei will ich helfen: Ich will diejenigen sichtbar machen, die Lösungen statt nur Probleme liefern – Initiativen, Unternehmen und Akteure, die mutig vorangehen und ihre Stimme nutzen, um Gutes zu bewirken. Ich will ihnen helfen, ihre Geschichten zu erzählen – und ihnen die Reichweite zu verschaffen, die sie verdienen und brauchen.
Ich wäre ein Pinguin – immer im Team unterwegs, loyal, fürsorglich und bereit, auch mal widrige Bedingungen gemeinsam durchzustehen.
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Vielen Dank für deine Anfrage.
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