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Luisa von Kageneck (simpleclub): B2B-Shift, Medienwandel & Kommunikation zwischen Klassenzimmer und Chefetage

narrative now by getpress

Wie begleitest du Kommunikation, wenn sich nicht nur dein Produkt, sondern gleich das ganze Geschäftsmodell verändert? Genau darum geht es in dieser Folge von narrative now: um den Wandel von simpleclub von der bekannten Lern-App für Schüler*innen hin zur B2B-Plattform für Aus- und Weiterbildung – und um die Frage, wie Kommunikation mit so einem Shift strategisch mitwachsen muss.

Host Max spricht mit Luisa von Kageneck, Head of PR & Communications bei simpleclub, über Markenführung zwischen Klassenzimmer und Chefetage. Gemeinsam schauen die beiden darauf, wie sich Medienlogiken verändern, wenn aus Bravo plötzlich FAZ und Handelsblatt werden, warum der viel zitierte Fachkräftemangel aus Luisa Sicht eigentlich eine Qualifizierungslücke ist und wie simpleclub heute über 750 Unternehmen bei Aus- und Weiterbildung begleitet.

Besonders spannend für Kommunikationsverantwortliche: Luisa erklärt, wie sich ein B2B-Shift kommunikativ übersetzen lässt, ohne die bestehende Marke zu verlieren. Es geht um Inhouse-Comms, um PR mit Unternehmensbezug statt Reichweite um der Reichweite willen, um OKRs, Share of Voice und geschäftlichen Impact – aber auch um AI-first-Kommunikation, Vertrauen in geprüfte Quellen und die neue Nähe zwischen PR und Journalismus im KI-Zeitalter.

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In a nutshell

  • B2B-Shift verändert nicht nur die Zielgruppe, sondern die ganze Kommunikationslogik simpleclub startete als B2C-Lern-App für Schüler*innen. Heute ist der B2B-Bereich der Wachstumsmotor – mit deutlich komplexeren Kaufentscheidungen, neuen Stakeholdern und einem komplett anderen Medien-Setup.
  • Von Bravo zur FAZ Früher ging es darum, Schüler*innen direkt zu erreichen. Heute spricht simpleclub mit Entscheider*innen in Unternehmen, HR-Verantwortlichen und Corporates – entsprechend verschieben sich auch Medien, Messaging und Relevanzkriterien.
  • Fachkräftemangel ist oft nur das Symptom Luisa beschreibt, warum simpleclub das Thema anders rahmt: Nicht nur fehlende Fachkräfte sind das Problem, sondern ein Ausbildungssystem, das an Grenzen stößt. Genau daraus entsteht ein deutlich stärkeres Narrativ für Unternehmen und Öffentlichkeit.
  • Kommunikation muss mit dem Unternehmenserfolg verzahnt sein PR ist für Luisa kein Selbstzweck. Entscheidend ist, welchen Beitrag Kommunikationsarbeit zu den Company-Zielen leistet – messbar etwa über OKRs, Share of Voice, Tonalität oder konkrete Rückmeldungen aus dem Sales-Prozess.
  • Inhouse-Comms kann im Scale-up ein echter Vorteil sein simpleclub arbeitet heute komplett ohne Agenturen. Luisa setzt auf den direkten Draht zu Journalist*innen, kurze Wege und ein kleines, fokussiertes Team, das Kommunikation eng am Business steuert.
  • AI first verändert die operative Arbeit – nicht den strategischen Kern Bei simpleclub wird KI in der PR längst für Briefings, Ideation, Interview-Vorbereitung und Workflows genutzt. Gleichzeitig bleibt der Kern gleich: Strategie, Stakeholder-Verständnis und menschliche Beziehungen lassen sich nicht automatisieren.
  • Vertrauen wird im KI-Zeitalter zur härtesten Währung Luisa glaubt an eine Renaissance von PR und Journalismus: Gerade weil Informationsflut, Social Media und KI Unsicherheit verstärken, gewinnen seriöse Quellen, hochwertige Texte und belastbare Beziehungen an Bedeutung.

this is for you

Diese Episode ist für CMOs, Kommunikationsprofis, PR-Verantwortliche und Entscheider*innen, die …

  1. verstehen wollen, wie sich Kommunikation verändern muss, wenn ein Unternehmen von B2C zu B2B skaliert und neue Zielgruppen erschließt.
  2. vor der Herausforderung stehen, eine bestehende Marke weiterzuentwickeln, ohne ihre Relevanz oder Wiedererkennbarkeit zu verlieren.
  3. Kommunikation nicht als Beiwerk sehen, sondern als strategische Unternehmensfunktion mit klarem Beitrag zu Wachstum, Sales, Employer Branding und Reputation.
  4. im Mittelstand, im Scale-up oder in komplexeren Organisationen Narrative bauen müssen, die zwischen Produkt, Markt, Öffentlichkeit und Führung wirklich anschlussfähig sind.
  5. wissen möchten, wie kleine Inhouse-Teams PR eng am Business steuern, messen und auf Company-Ziele einzahlen lassen können.
  6. sich fragen, wie KI die Kommunikationsarbeit verändert – und warum ausgerechnet dadurch strategische PR, Vertrauen und starke Medienbeziehungen noch wichtiger werden.

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