• Christian Schmidt

Drei Gründe, warum PR für Start-ups im Corona-Sommer Sinn macht

Aktualisiert: Aug 4

Nachdem der erste Corona-Schock überwunden ist, gehen Unternehmen und Redaktionen in die Sommerpause. Nach den täglichen Schreckensmeldungen in der Hochphase der Pandemie wollen Journalisten wieder “Good News”. Zahlreiche Unternehmen haben sich allerdings kommunikativ abgemeldet. Diese Lücke können Start-ups jetzt nutzen und ihr Image als Big Player aufbauen.




Inhalt

  • Raus aus dem Krisenmodus

  • PR-Flaute der Konkurrenz ausnutzen

  • Beste Zeit, um Big Player zu werden


Journalisten sind jetzt besonders offen für “Good News”


Am Anfang der Covid-Pandemie war noch alles neu. Auch die Presse schaltete in den Krisenmodus. Nachdem nun die meisten Maßnahmen der Regierung umgesetzt bzw. schon wieder aufgehoben werden, gehen die Redaktionen auch wieder in den Normalbetrieb über - das heißt: nach einer mehrmonatigen Intensivphase von Schreckensmeldungen und Negativ-Berichten, sind Redakteure Corona auch langsam überdrüssig und wollen über neue Themen schreiben. Journalisten sind schließlich auch nur Menschen und suchen jetzt gezielt nach “Good News” und anderen Themen. Diese Trendumkehr ist sogar wissenschaftlich belegt und folgt bekannten Mustern. Start-ups punkten bei Journalisten jetzt besonders mit Erfolgsmeldungen und spannenden Geschichten über Lösungen und disruptive Ideen. Redaktionen sind wegen abgesagter Veranstaltungen und Homeoffice aktuell auch viel offener für Themenvorschläge, um ihre “Content-Löcher” zu füllen.




PR-Flaute der Konkurrenz ausnutzen


Hinzu kommt, dass Werbe- und PR-Budgets weitestgehend eingeschmolzen wurden. Große wie kleine Marken haben sich medial abgemeldet. Ganze Kommunikationsabteilungen wurden zusammengestrichen. Dabei suchen Redaktionen nach Antworten aus der Wirtschaft zur Entwicklung der Zukunft. Es werden also quasi “Plätze frei” in der Presselandschaft. Es war daher noch nie so leicht wie heute, die PR-Lücken der Wettbewerber mit eigenen Themen zu besetzen. In dieser unübersichtlichen Zeit wie jetzt ist es wichtig, das Unternehmen ihre Sicht der Dinge kommunizieren. Das steigert auch die Einflussmöglichkeiten der Firmen auf den Diskurs. Außerdem ist Kommunikation gerade bei großer Unsicherheit super wichtig, um Trust aufzubauen. Über stumme Unternehmen reimen sich Kunden und Presse am Ende nur Gerüchte zusammen.



PR ist kosteneffizienter als Werbung


Werbung und PR nutzen unterschiedliche Kanäle um am Ende dasselbe Ziel zu erreichen: Mehr Aufmerksamkeit für das eigene Unternehmen und produkt bzw. Dienstleistung. Beide nutzen unterschiedliche Instrumente, um dieses Ziel zu erreichen, und beide haben ihre Berechtigung. In Krisenzeiten ist das Budget  jedoch knapp, und Start-ups müssen mehr denn je eng mit ihrem Geld haushalten. Genau in diesem Kontext macht es Sinn, teile des Marketing-Budgets Richtung PR umzuleiten. Ein Beispiel: Eine ganzseitige Anzeige im Handelsblatt außerhalb der Stellenanzeigen kostet dich mindesten 20.000 Euro. Ein Artikel über dich kostet dich dagegen  lediglich etwas Zeit und Hirnschmalz. Und dieser ist  dazu noch weit sichtbarer und glaubwürdiger als Reklame.



Fazit

Wer während Krisenzeiten nicht untertaucht und weiter präsent bleibt in den Medien, wird als groß, stabil und wichtiger Player wahrgenommen. Wer abtaucht, nicht.




Viel Erfolg bei deiner PR wünscht dir


Christian von getpress




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